Von Sevilla aus zum südlichste Punkt Europas

Am 06.06.2017 ging es für uns über die spanische Grenze. Für den Tag haben wir uns vorgenommen Sevilla zu erkunden und am nächsten Tag zum südlichsten Punkt Europas zu fahren. Die Strecke war sehr schön, ich hätte nicht gedacht, dass es so grün und bunt ist. Entlang der Straße waren so viele Felder mit Sonnenblumen, die die Sonne angelacht haben. Zahlreiche Störche haben auch hier ihre Nester auf Strommästen und alten verlassenen Schornsteinen erbaut und haben auf ihrer Schützlinge aufgepasst.

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Sevilla
Sevilla hat uns sehr gut gefallen und wir werden noch einmal her kommen aber dann mit mehr Zeit im Gepäck. Sie gilt als einer der schönsten Städte Europas und ist sehr historisch.

Wissenswertes über Sevilla:
Sevilla ist die Hauptstadt der Autonomen Region Andalusien und der Provinz Sevilla von Spanien.  Mit rund 70.000 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Spaniens. Die Stadt ist ein wichtiger Industrie- und Handelsplatz und Touristenzentrum.  Sevillas Altstadt ist die größte Spaniens und neben Venedig und der Altstadt von Genua eine der größten Altstädte Europas. (Quelle Wikipedia )

Viele Städte bieten die sogenannten „Free walking Tours“ an.
Es gibt einige Anbieter, als ich auf der Suche für euch war hat mir die erste Seite auf Anhieb sehr gut gefallen.  Klickt hier.

Das schöne ist, dass ihr die Stadt durch Personen kennenlernt, die in Sevilla geboren sind und euch dadurch alles viel besser näher bringen können als ein Reiseführer den ihr vorher durchgeblättert habt. Sevilla bietet wunderschöne Sehenswürdigkeiten, die ihr so am besten kennenlernen könnt.

Weiterer Tipp:
Ihr möchtet eine Pause einlegen? Wir haben eine kurze Espresso-Pause in der Mensa der historischen Uni gemacht. Kleine Preise, schön kühl und das Treiben beobachten. Was will man mehr 😁

Nach einem 2 stündigen Sevilla Besuch ging es für uns wieder auf die Piste. Nächstes Ziel: Tarifa – der südlichsten Punkt Europas.

Nach einer Übernachtung auf dem Campingplatz „Roche“ in der Nähe von Cádiz sind wir nach Tarifa gefahren.

Schon kurz vor Tarifa, an einem wunderschönen Strand, ist Afrika zum greifen nah und man konnte viele Kite Surfer beobachten, die mit den Wellen spielten. Die Farbe des Meers ist hier besonders intensiv und atemberaubend. Es fiehl uns schwer weiter zu fahren.

Tarfia:
Tarifa in der andalusischen Provinz Cádiz (Spanien) ist die am südlichsten gelegene Stadt des europäischen Festlands. Sie markiert das östliche Ende der Costa de la Luz. Durch die strategisch bedeutende Lage an der engsten Stelle der Straße von Gibraltar war Tarifa immer wieder der Schauplatz geschichtlicher Ereignisse. Heute ist die Stadt neben Hoʻokipa auf Hawaii und Fuerteventura (Kanarische Inseln) eine der „Welthauptstädte“ für Wind- und Kite-Surfer. (Quelle Wikipedia)

Die Intensität des Windes haben wir auch an den vielen Sandkörnern gespürt die gegen uns gepeitscht wurden.
Tipp: Sollte es nicht zu warm sein, dann zieht euch vielleicht etwas luftiges mit langen Ärmeln an. Unser Körper war von oben bis unten voll mit ganz feinem Sand und hat schön an der Sonnencreme geklebt. Aber das sollte euch nicht davon abhalten Tarifa zu besuchen. Afrika bzw. Marokko ist zum greifen nah!

Geschlafen haben wir wieder in unserem Auto auf einem super Campingplatz. „Camping La Bella Vista“ ( Crtra Nacional 340 km 142.8, 29692 Alcorrín, Málaga). Sehr schön gelegener Platz direkt am Meer und super sauber. Der Preis lag bei 30 € für zwei Personen, ein Zelt und ein Auto. Abends sind wir an der Promenade entlang zum Essen gegangen. Am Hafen von La Duquesa (Entfernung ca. 10 Minuten zu Fuß) findet ihr zahlreiche Restaurants. Wir haben uns für eine Tapas Bar etwas außerhalb entschieden. „Restaurante La Casita“ sehr leckere Tapas. Wir haben uns für eine Fischplatte für zwei Personen und Patatas Bravas entschieden. Sehr lecker und preiswert. Der Chef kam persönlich zu jedem Tisch und hat alle sehr herzlich begrüßt. Toll!

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