Scheldeoord – ein ruhiges Fleckchen Erde

Pünktlich ging es für uns weiter. Hund und Kind sind versorgt und los geht es. Während der Autofahrt ging es für mich wieder auf die Suche nach einem schönen Platz – er sollte nah am Meer aber auch nicht zu groß sein. Während der Suche ist mir ein Campingplatz in Scheldeoord aufgefallen, er lag sehr ruhig und im Internet waren viele Bilder von süßen Robben abgebildet. Da wir bereits letztes Jahr in Zoutelande waren und bereits diese Ecke kannten, haben wir uns dann für den „Ardoer Campingplatz“ in Scheldeoord entschieden… und es war eine sehr gute Entscheidung. Es war ein toller Park, der wirklich sehr viel zu bieten hatte. Toll fanden wir, dass die einzelnen Parzellen ausreichend Platz hatten, zwischen den Parzellen eine Begrünung war und jedes kleine Feld für sich einen Spielplatz für die Kleinen hatte. Die Landschaft und die Natur haben uns sehr gut gefallen, ein Ort der Entspannung.

Die Natur haben wir am zweiten Tag zu spüren bekommen. Es zog das Sturmtief Kirsten auf und hatte uns zwei Tage fest im Griff. Wir haben uns trotzdem für einen Spaziergang entschieden, Aoron und Felix mussten nun mal bewegt werden. An der Schelde schoss der Wind nur so um unsere Ohren. So einen Sturm an der Küste habe ich noch nie erlebt und war daher ein Highlight für uns. Während dem Spaziergang haben wir leider nur kurz einen

kleinen Kopf einer Robbe gesehen, aber wenigstens etwas. Die Spaziergänge waren immer etwas Besonderes und wir haben viel gesehen. Die Landschaft war toll und wir konnten die ersten Zugvögel beobachten, die in Scheldeoord einen Zwischenstopp einlegen. Am nächsten Tag haben wir frisches Gemüse bei einer Dame gekauft, die einen kleinen Stand auf der Straße aufgebaut hat.

Baarland
Baarland ist ein kleines Örtchen direkt neben Scheldeoord und ist super süß. Hier haben wir auch das Gemüse gekauft. Der Ort ist nicht groß und eher verschlafen, aber ein Spaziergang nach Baarland lohnt sich. Es gibt ein kleines Schlößchen im Ort, welches wir sehr gerne gesehen hätten.  Leider ist es jedoch von allen Seiten umbaut und man kann das Gelände nicht unangekündigten betreten. Selbst ein Blick von außen ist nicht möglich. Laut Wikipedia existiert auch nur noch nur noch die Schlossmauer, Burggraben und Kutscherhaus. Das Schloss wurde bei einer Flut im Jahr 1477

Wer die Ruhe genießt und den Trubel nicht braucht, ist hier genau Richtig. Wir haben beschlossen, dass wir den Campingplatz noch einmal besuchen werde.

Schreibe einen Kommentar