Vom portugiesischen Venedig bis zum Surferparadies

Gestern ging es endlich für uns ans Meer. Es war wirklich ein tolles Gefühl und wir haben uns sehr gefreut als wir, nur wenige Kilometer von Porto entfernt, das Meer gesehen haben. Eins stand für uns fest, dass wir entlang der Küste fahren möchten umso viel wie möglich zu sehen.

Nach ca. einer Stunde Autofahrt haben wir uns schließlich entschieden, dass wir in der Bronze Seafood and Lounge Bar eine Pause einlegen und bei einem Espresso nach einer schönen Unterkunft schauen. Die Gegend hat uns so gut gefallen, dass wir garnicht weiter fahren wollten  – und das war die richtige Entscheidung.

Praia da Costa Nova
Den perfekten Blick auf die Cost Nova habt ihr von der Uferstraße aus. Hier reiht sich ein Holzhaus nach dem anderen. Die Holzhäuser sind abwechselnd mit weißen und bunten Streifen bemalt. Diese Hütten haben damals die Fischer erbaut, sie galten als Schutzhäuser und dienten zur Lagerung ihrer Gerätschaften. Nun sind es wunderschöne Ferienhäuser und Hotels. Die Praia ist nicht nur bei den Surfern bekannt, sondern lädt ebenfalls zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. Auf der anderen Seite der Straße befindet sich das Haff von Aveiro. Man erkennt direkt, dass es eine ganz andere Landschaft ist. Die schönen Lagunengewässer sind perfekt zum Segeln und Windsurfen.

Aveiro
Die Stadt liegt an der Küste des Atlantischen Ozean, 60 km südlich von Porto. Wegen der drei Kanäle „Canal de Sao Roque“, „Canal das Piramides“ und “ Canal dos Santos Martires“ wird Aveiro auch das „Venedig Portugals“ genannt. In den Kanälen werden wie in Vendedig Gondelfahrten angeboten.

Unterkunft
Auch diese Unterkunft haben wir wieder über booking.com gebucht und waren auch dieses Mal sehr zufrieden. Da wir gerne Abends selber kochen wollten, haben wir nach einem Appartement geschaut. Die „Aveiro Urban Flat“ hat uns auf dem ersten Blick sehr gut gefallen und waren auch nach unserem Aufenthalt sehr zufrieden. Die Wohnung war sehr sauber, modern eingerichtet und wir wurden auch hier herzlich begrüßt. Die Unterkunft liegt zentral und der Ortskern ist in wenigen Minuten erreichbar. Ein Supermarkt befindet sich nur 5 Minuten entfernt.

Heute ging es für uns weiter. Ein genauen Plan hatten wir nicht – leider war auch das Wetter heute nicht allzu schön. In Costa de Lavos haben wir eine Pause gemacht und hätten dort gerne übernachtet. Der Ort bietet einen großen Parkplatz für Wohnmobile und Camper an, doch da das Wetter nicht gut und es sehr windig war konnten wir leider dort nicht unser Lager aufschlagen. Aber man hat sich direkt heimisch gefühlt, da sogar ein Wohnmobile aus Ahrweiler dort stand – wie klein doch die Welt ist. Nun mussten wir nach einer Unterkunft in der Nähe suche – was nicht so einfach war. Schließlich haben wir uns für den Ort Nazaré entschieden.

Nazaré
Der Ort liegt ebenfalls am Atlantik. Er ist als Fischer- und Tourismusstadt sowie Wallfahrtsort bekannt. Doch auch in der Surfszene ist der Ort, aufgrund der größten Welle der Welt, bekannt. Die Welle kommt jeden Winter, rollt kilometerweit an, baut sich auf zu einem Berg, der in Weißwasser explodiert. Vor vielen Jahren knickte der Leuchturm am Südstrand ein, seitdem hängt er schief auf der Hafenmole. Wir werden uns den Leuchtturm definitiv morgen ansehen 😉

Unterkunft
Wir haben eine Stunde vorher die Unterkunft gebucht. Es hat etwas gedauert bis wir das Appartement gefunden haben – vuelleicht wollen wir es auch nicht wahr haben, dass wir in einem der Gebäude übernachten werden. Nach zehn Minuten haben wir noch einmal das Hotel bzw. den Namen der Appartements gegoogelt und tatsächlich- es war eins der Gebäude. Doch der Schein trügt – die Wohnung ist super. Sehr sauber. Für den Preis top und sehr zu empfehlen.

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