Die wunderschöne Küste Portugals

Die Portugiesische Küste

Ich sitze nun neben meinem Schatz im Auto und schreibe meinen nächsten Beitrag.  Wir sind bereits wieder über die Grenze von Spanien gefahren, daher könnt ihr erkennen, dass ich es an einigen Tagen nicht geschafft habe etwas zu veröffentlichen.  Das lag zu einem daran, dass wir auf Campingplätzen übernachten haben,  kein WLAN hatten und ich die kalte Sangria und die leckeren Tapas oder unsere leckeren Gerichte genossen habe, die wir selber zubereiten haben. Ich bin ja schließlich auch im Urlaub.😀

Wenn ich an die vorherige  Tage denke kann ich sagen, dass wir eine tolle Zeit in Portugal hatten und ich mich schon jetzt auf das nächste Mal freue, eins steht nämlich heute schon fest- wir kommen wieder! Wir haben uns in die wunderschöne Landschaft verliebt.

Nachdem wir die lebhafte Stadt Lissabon verlassen haben, ging es für uns wieder an das Meer, welches wir unbedingt nach einem Städtetag sehen wollten.  Wir haben Halt an einem wunderschönen Strand gemacht, der zum verweilen einlädt. Praia do Pego – einfach nur toll. Die Strandbar hat an diesem Tag nach der Winterpause erst wieder aufgemacht und die jungen Besitzer haben alles für eine kleine Feier vorbereitet. Der Strand war kaum besucht und sehr weitläufig. Wunderschön! Hier wollten wir am liebsten den Abend bzw. die Nacht verbringen.

Motiviert haben wir nach einer Unterkunft gesucht. Doch leider vergeblich.  Nach langem Suchen haben wir ein Hotel direkt am Strand gefunden, welches wir uns gerne anschauen wollten. Nach einer dreiviertel Stunde sind wir dann endlich an unserem Ziel angekommen und haben das Hotel auf anhieb gefunden. Es hat nicht lange gedauert, dass wir uns gegen das Hotel entschieden haben.  Erstens wollte der Besitzer mehr haben als bei booking.com angegeben  wurde und zweitens sah es für den Preis von außen auch nicht ansprechend aus. Für diesen Preis können wir auch auf dem Campingplatz schlafen, der nur wenige Minuten entfernt lag. Es war eine sehr gute Entscheidung! Also hieß es für uns das erste Mal in diesem Urlaub, dass wir die Campingsachen auspacken.

Der Campingplatz, Lagoa de Santo André, ist sehr schön und empfehlen wir weiter. Er liegt direkt an einem kleinen See und der Strand ist mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen. Der Campingplatz  wird hauptsächlich von Einheimischen besucht, wir waren mit einem deutschen Pärchen und einer Gruppe Jungs die Einzigen die auf der Durchreise waren. Die Sanitärenanlagen waren sehr sauber und das Personal freundlich.

Da wir uns bereits in Deutschland vorgenommen haben auf dem Campingplatz zu übernachten, haben wir ein Zelt und einzelne Utensilien zum campen mitgenommen. Nach kurzer Zeit stand jedoch fest, dass wir nicht im Zelt schlafen können, da wir unsere Plane für das Zelt vergessen haben.  Aber das war kein Problem für uns.  Dafür haben wir uns ja extra ein größeres Auto gemietet, sodass wir die Rückbank zurückklappen können und im Kofferraum schlafen können (hierfür eignet sich zum Beispiel der Ford Fokus Kombi).  Und ich muss sagen,  wir haben sehr gut geschlafen und werden es daher im Urlaub wiederholen. Sogar Mathias konnte, mit seinen 1,83 Meter, ausgestreckt schlafen.

Am nächsten Tag haben wir gemütlich gefrühstückt und anschließend nach unserer nächsten Unterkunft geschaut.  Für uns ging es weiter nach Luz. Die Unterkunft war perfekt. „Aparthotel Vila Luz“. Eine tolle Anlage mit Pool und Meerblick.

Der Ort bietet zwei Supermärkte. Da wir uns jedoch vorgenommen haben Gambas zu essen, die Supermärkte keine großen Garnelen angeboten haben und der Delikatessen Supermarkt schon zu hatten sind wir schnell zum nächstgelegenden Supermarkt gefahren. Dieser liegt ca. 10 Minuten mit dem Auto entfernt.

Morgens haben wir überlegt ob wir abends noch den wunderschönen Sonnenuntergang anschauen. Die letzte Möglichkeit die Sonne über dem schönen Atlantischen Ozean untergehen zu sehen.  Das Wetter war aber nicht gut, dass sogar ein Poolbesuch nicht drin war.

Der Wind war einfach zu stürmisch. Wir haben daher beschlossen, wenn es doch besser wird und wir mit dem Essen fertig sind dann fahren wir spontan ans Meer. Und siehe da als wir einkaufen gegangen sind zogen die Wolken weg, als hätte mich einer erhört 😁. Mein Schatz hat nach unserem super leckeren Essen (es gab Gambas mit ganz viel Knoblauch 😁) zugestimmt und wir haben uns auf den Weg gemacht.  Laut Navi wären wir jedoch 2 Minuten zu spät gewesen, also Vollgas! Gott sei Dank wir sind rechtzeitig angekommen – Punktlandung.  Schnell aus dem Auto – das habe ich mir so einfach vorgestellt. Das war aber garnicht so leicht. Durch den heftigen Sturm habe ich die Tür nicht auf bekommen und  Mathias musste  mir helfen.  Der Sonnenuntergang war traumhaft.

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Ein tolles und beeindruckendes Erlebnis.  Ich bin froh, dass wir zum „Cabo de São Vicente“ gefahren sind und mein Schatz mich so schnell dort hingebracht hat. Einfach super! Wenn ihr in der Nähe seid, solltet ihr euch unbedingt den Sonnenuntergang anschauen!! Ich bin jetzt noch am schwärmen.

Am nächsten Tag wollte sich der Wind nicht beruuhigen und es war eindeutig zu frisch für einen Pool Besuch.  Daher haben wir nach einer nächsten Unterkunft geschaut. Da wir gerne am Nachmittag die Seele baumeln lassen wollten , haben wir nach einer Unterkunft mit einem Pool oder nach einer Unterkunft  am Strand geschaut. Mathias hat schnell eine Unterkunft gefunden. Diese lag etwas außerhalb aber super bei booking.com. bewertet.

Bevor wir jedoch zum Appartement gefahren sind haben wir uns die umliegenden Landschaft angeschaut. Lagos Farol da Ponta da Piedade bei Lagos. Wir hatten Glück,  dass es bei uns nicht so voll war und erst als wir gefahren sind ein großer Touristen Bus angereist ist. Die Klippen sind sehr schön und einen Besuch wert. Wenn ihr Lust habt könnt ihr auch eine Bootstour machen und euch die Höhlen genauer ansehen.

Nun ging es aber in unsere nächste Unterkunft
(Quinta das Amendoeiras in Albufeira) Die Unterkunft war sehr schön, liebevoll eingerichtet und sauber.  Die Gastgeberin war äußerst freundlich und hilfsbereit. Die Unterkunft mit dem süßen Pool läd zum verweilen ein und ist perfekt geeignet für Familien. Wer nicht direkt am Strand untergebracht sein muss ist hier genau richtig. Bevor es an den entspannten Teil ging haben wir noch für unserer leibliches Wohl gesorgt. An dem Abend haben wir uns Tapas gemacht. Leckere Gambas al ajillo, Pilze in Knoblauch und pimientos de padrón. Einfach super 😍

Am nächsten Tag, sind wir weitergezogen. Knapp vor der Grenze Spaniens haben wir übernachtet. Ganz nach Spanien wollten wir noch nicht 😀 auf dem weg zur Unterkunft haben wir halt in Olhão gemacht.  Ein sehr schöner Ort an der Algarve.

Doch auch auf unsere nächste Unterkunft konnten wir uns freuen.  Wir haben uns für die Unterkunft „Quinta da Fornalha“ entschieden.  Die kleinen Appartement sind mit viel Liebe eingerichtet und bieten sehr viel Platz.  Wir waren besonders von der tollen Terasse und dem Pool angetan. Wunderschöner Ort in ruhiger Lage, optimal zum entspannen. Nach einem Einkauf haben wir es uns am Pool gemütlich gemacht und haben alle viere von uns gestreckt und haben gelesen. Leider vergehen im Urlaub die Stunden so schnell, dass das Abendessen vor der Tür stand. Aber da wir ja gerne kochen und essen haben wir uns darauf schon sehr gefreut.  Wir haben uns beim Lidl Garnelen gekauft und Fleisch für Burger.  Die Garnelen und die Patties für den Burger haben wir auf dem Außengrill gegrillt – es war richtig lecker und wenn ich zurück denke möchte ich es am liebsten gleich nochmal essen 😁 nach einer Runde Phase 10 und leckeren Wein brach für uns die letzte Nacht in Portugal an.

Fazit: Wir kommen definitiv wieder nach Portugal.  Die Zeit in dem wunderschönen Land hat uns sehr gut gefallen. Die atemberaubende Küste spricht für sich und muss man gesehen haben.

 

 

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